Marathon de Paris - Running - eyves

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Marathon de Paris

eyves
Herausgegeben von in Running ·
Tags: Marathon
Eine lange, einsame Vorbereitung den Winter durch, alles hat gepasst. Bis 2 Wochen vor Start, einen kleine Erkältung, Magenverstimmung, aber nicht weiter tragisch - 4 Tage Trainingsausfall, alles noch im Grünen. Die Anreise am Freitag nach Paris, alles perfekt, das Hotel tiptop, alles gut. Fühle mich der Herausforderung gewachsen.
Freitag und Samstag ein bisschen Sightseeing. Lockerungslauf am Vortag, wurden doch in den beiden Tagen vor dem Lauf trotzdem je 20km aus dem "bisschen" Sightseeing, aber man kann ja nicht nach Paris um 3 Tage im Hotel zu sitzen, oder?!
Samstag Carbo-Load Tag Vollgas. Ev. war der 2te Pasta Teller am Abend zu viel? Keine Ahnung, die Nacht war nicht berauschend. 4 Uhr morgens Tagwach. Zum Frühstück: Banane, etwas Weissbrot und eine Avocado und Darmleerung... 1, 2, 3 und 4mal. Hmmm, abnormal und zudem etwas dünn. Der Magen drückt, nicht gut. Naja, wird wohl an der Nervosität liegen.
1 Stunde vor Start Athmosphäre aussaugen, doch wohl noch etwas zu früh, da tut sich noch nicht wirklich viel. Die Champs Elysees füllen sich und der Startschuss naht. Nervostät und Puls steigen. Adrenalinspiegel steigt. Alles bestens, bin bereit. Päng und los. Tempo gut, nicht zu schnell. Doch der Magen drückt und verkrampft sicht. Wird sich schon wieder lösen. Und tut es auch. Doch nur für 2-3 km. Ich versuch's zu ignorieren und bin postitiv eingestellt, wird schon passen, bin bereit und fühle mich gut. KM 5 kommen die Krämpfe wieder. Egal, weiter so. Krämpfe bleiben. KM 20, die Magenkrämpfe sind immer noch da und werden stärker. Aus Sub2.50 wird wohl nichts heute. Neues Ziel ist durchkommen. Tempo wird etwas gedrosselt. Doch die Magenkrämpfe nehmen zu und zwingen mich teils zum gehen. Das gesteckte Ziel ist in weiter Ferne, doch es geht langsam vorwärts, auch nur im gemächlichem Thempo. Nach 3.24h dann endlich das Ziel. Irgendwie enttäuscht und doch stolz dem Umständen entsprechend ins Ziel gekommen zu sein. War ein Kampf. Die nächste Chance Sub2.50 anzupeilen kommt dann im Herbst wieder. Bis dahin gut trainieren und Magenprobleme in den Griff bekommen.


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